Ersatzneubau Rathaus und Neugestaltung Rathausplatz

Präsentationsplan 1

Nichtoffener Realisierungswettbewerb gem. RPW 2008

Wettbewerbsaufgabe

Gegenstand des Wettbewerbes ist die Gebäudeplanung für den Ersatzneubau des Rathauses mit Stadtbücherei / Medienzentrum in Kolbermoor. Vor dem Rathaus ist ein Rathausplatz als öffentliche Freifläche zu planen.

Preis

Anfang Februar 2010 erhielten wir in Zusammenarbeit mit Landschaftsarchitekt Werner Franz, München, vom Preisgericht den 3. Preis.

Auszug aus den Erläuterungen

Form: Die Volumen der Neubauten prägt ein gegliedertes Erscheinungsbild mit dem neuen Rathaus auf der Gebäudeflucht in der Blickachse der Rosenheimer Straße. Die gestaffelten Baukörper ermöglichen einen repräsentativen Platzraum mit einer großzügigen Öffnung zum Park und entwickeln eine spannungsvolle Höhenentwicklung.

Raumbildung: Rathaus und Medienzentrum bilden zusammen mit dem neuen Wohn- und Geschäftshaus  ein lebendiges Raumgefüge. Das Gebäudeensemble gliedert dabei das Quartier in zwei Bereiche, den Rathausplatz, einen Ort der Aktion und Kommunikation und den Stadtpark, einen Ort der Ruhe und Entspannung.

Vielfalt: Über eine Differenzierung der Freiräume entwickeln sich abwechslungsreiche Raumfolgen. Unterschiedliche Belagsstrukturen unterscheiden Aufenthalts- und Bewegungsflächen und betonen die Eingänge.

Auszüge aus dem Preisgerichtsprotokoll

Die parallele Gebäudeform des Entwurfs zur Hauptstraße schafft einen ausreichend proportionierten Rathausplatz und verknüpft die Wegebeziehung zu den übergeordneten städtebaulichen Bereichen mit einer großzügigen Öffnung zum Stadtpark.

Das angenehme Erscheinungsbild der Fassaden bietet ein spannungsvolles Bild offener und geschlossener Flächen und spiegelt den Grundriss unmittelbar wieder. Die gewählte Materialität der Fassaden stärkt das Entwurfskonzept. Die interessanten Quer- und Blickbeziehungen im Inneren lassen ein qualitätsvolles Raumkonzept erwarten. Die kompakte Bauweise im nord-östlichen Grundstücksbereich ermöglicht eine positive, klare Differenzierung der Freiräume.

Die Zonierung der Funktionsbereiche im Inneren lässt sich am Baukörper klar ablesen und entspricht der Logik des Entwurfsansatzes.

Der sensible Umgang mit den Oberflächen und der Baumasse erzeugt ein schlüssiges architektonisches Gesamtkonzept für diesen Ort.

Präsentationsplan 2

Wettbewerb 2010: 3. Preis

Ausloberin: Stadt Kolbermoor

Mitarbeit: Isabelle Weisleder

Landschaftsarchitekt: Werner Franz, München

Handskizze