Perspektive

Nicht offener hochbaulicher Realisierungswettbewerb

Wettbewerbsaufgabe

(Auszug aus der Auslobung)

„Das Studierendenwerk Trier beabsichtigt den Ersatzneubau eines Studierendenwohnheims im Ensemble mit dem historischen Martinskloster am westlichen Rande der Trierer Innenstadt in direkter Lage an der Mosel. Der bisherige Bau aus den 1970er Jahren soll abgerissen und durch einen zeitgemäßen Neubau mit mindestens 105 Zimmern ersetzt werden, welcher sich in die komplexe städtebauliche Situation integriert. Gegenstand des Wettbewerbs ist die hochbauliche Konzeption für den Ersatzneubau des Studierendenwohnheims Martinskloster. “

Preis

Am 17.10.2018 erhielten wir vom Preisgericht eine Anerkennung.

Lageplan

Auszug aus dem architektonischen Konzept

„Die städtebauliche Figur des winkelförmigen Neubaus bildet zusammen mit dem historischen Baukörper des Martinklosters ein ringförmiges Ensemble. Form, Materialität und Farbigkeit schaffen dabei eine gemeinschaftliche, aufeinander abgestimmte Anlage,  die im Besonderen über ihre Höhenentwicklung im Einklang steht und darüber hinaus den Ersatzbau über seine geneigte Dachlandschaft in die städtebauliche Situation integriert.

Die Orientierung der Wohnräume gewährleistet weitgehend gleichwertige Lichtverhältnisse und eine ausgewogene Wohnqualität. Eine geringe Anzahl von nordorientierten Wohnungen ist dem städtebaulichen Konzept geschuldet und wird über eine attraktive Ausrichtung in den ruhigen Innenhof ausgeglichen.

Eine kleine Halle im Erdgeschoss und großzügige Aufweitungen der Erschließungsflächen in den Obergeschossen bieten Raum für Begegnung und Kommunikation der Studenten.“

„Der durchlässige Hofraum mit der alten Rotbuche im Zentrum kennzeichnet das kommunikative „Herz“ des Studentenwohnheims.

Unterschiedliche Ebenen und differenzierte Beläge gliedern die Freiflächen und bieten vielfältige Orte zum Sitzen, Begegnung und Kommunikation. Eine Ausstattung mit mobiler Möblierung ermöglicht größtmögliche Flexibilität in der Nutzung.

Die gesamte Wohnanlage bestimmt eine großzügige Begrünung. Verschiedene Laubbaumarten bilden eine abwechslungsreiche Mischung, die zu allen Jahreszeiten interessante Aspekte zeigen.“

Wettbewerb 2018: Anerkennung

Auslober: Studierendenwerk Trier, Trier

Mitarbeit: Luis Gutiérrez Sagüillo, Simon Hanen

Diagramm