Neubau eines Zentrums für Dokumentation, Begegnung und Forschung

Modell

Nicht offener Wettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren nach RPW 2008

Wettbewerbsaufgabe

Aufgabe des Wettbewerbs ist die Planung eines Ausstellungs-, Dokumentations-, Begegnungs- und Forschungszentrum, in dem Leben und Werk Ludwig Erhards dokumentiert und zu diesem Thema geforscht werden soll. Im Wettbewerb soll ein Neubau geplant werden und darüber hinaus die Verknüpfung des Neubaus mit dem Bestand.

Preis

Am 09.10.2013 erhielt karlundp Dipl.-Ing. (FH) Architekt BDA Ludwig Karl Preisgericht eine Anerkennung.

Auszüge aus dem Preisgerichtsprotokoll

Die Arbeit zeichnet sich als Solitärbaukörper aus, der dem Ludwig-Erhard-Haus eine entsprechende Bedeutung verleiht.

Die Ausstellungsflächen fallen durch ihre Großzügigkeit und flexible Nutzung positiv auf, jedoch bleibt die Trennung und Durchwegung unklar. Die Gestaltung ist durch die Proportionen der offenen und geschlossenen Flächen harmonisch und ausgewogen.

Die Stahlbetonschale mit Innendämmung verleiht dem Gebäude einen eigenständigen und großzügigen Charakter. Die konstruktive Höhe, Machbarkeit von Belüftung und Beleuchtung der Ausstellungsgeschosse wie die Unterkellerung zur U-Bahn bleiben nachzuweisen.

Der Baukörper besticht durch seine Wirtschaftlichkeit aufgrund der effektiven Kennzahlen bei knappem Erreichen der Sollflächen.

Museumsfachliche Beurteilung:
Dauerausstellungs- und Wechselausstellungsbereiche sind flexibel bespielbar durch reduzierte Binnengliederung und sehr zurückhaltende Befensterung.

Wettbewerb 2013: Anerkennung

Ausloberin: Ludwig-Erhard-Haus Stiftung vertreten durch den Ludwig-Erhard-Initiativkreis e.V., Fürth

Mitarbeit: Barbara Maurer

Fassadenschnitt