Neubau Informationszentrum

Modell

Nichtoffener, einphasiger Realisierungswettbewerb mit Ideenteil mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren

Wettbewerbsaufgabe

Gegenstand des Wettbewerbs ist die Entwurfsplanung für den Neubau eines Informationszentrums mit Zentralbibliothek und Rechenzentrum für die Georg-Simon-Ohm-Hochschule für angewandte Wissenschaften – Fachhochschule Nürnberg auf dem Stammgelände der Hochschule in Nürnberg

Preis

Am 19.10.2012 erhielten wir in ArGe mit Landschaftsarchitekt Werner Franz, München, vom Preisgericht den 4. Preis.

Auszug aus den Erläuterungen

Der Neubau des Informationszentrums stellt sich – entsprechend seiner besonderen Funktion im Hochschulareal – als markanter Baustein des städtebaulichen Gefüges dar. Die gemeinsame Nutzung durch alle Fakultäten spiegelt sich dabei in den transparent gestalteten Fassaden wider, die einen offenen Charakter sowohl nach außen als auch nach innen schaffen.

Die zentrale Lage des Neubaus gliedert den Hochschulcampus in zwei Bereiche, das Forum ein Ort der Aktion und Kommunikation und den Garten, einen Ort der Ruhe und Entspannung.

Differenziert gestaltete Außenanlagen unterscheiden Aufenthalts- und Bewegungsflächen und entwickeln abwechslungsreiche Freiraumqualitäten.

Auszüge aus dem Preisgerichtsprotokoll

Das Projekt versucht die komplexe städtebauliche Situation durch ein großes langgestrecktes Volumen zu klären. Dies hat drei große Vorteile. Zum einen wird durch einen Arkadengang eine geschützte Fußwegverbindung über den Campus geschaffen, zum anderen entsteht durch das weite Abrücken von der Straße ein grünes Vorgelege zum Fluss. Auch die Erweiterung des zweiten Bauabschnittes lässt sich überraschend einfach darstellen.

Die Erschließung des Gebäudes ist auf das Gebäude bezogen an der richtigen Stelle. Im Kontext des Campus wird nicht ganz klar warum ausgerechnet dieser Ort gewählt wurde. Die Funktionen der Bibliothek sind traditionell logisch und funktional gelöst.

Die wirtschaftlichen Werte sind für ein derart kompaktes Gebäude erwartbar gut. Es werden gut nutzbare auch gerade gut umnutzbare Räume angeboten. Insofern stellt dieses Projekt einen guten Beitrag in Hinblick auf Nachhaltiges Bauen dar. Generell lässt sich sagen dass ein derart rationales Gebäude viele Fragen in der richtigen Weise beantwortet, es vermag aber insbesondere im Zusammenspiel mit dem Campus nicht an jeder Stelle zu überzeugen.

Ansicht

Wettbewerb 2012: 4. Preis

Auslober: Freistaat Bayern vertreten durch Staatliches Bauamt Erlangen-Nürnberg

Mitarbeit: Isabelle Weisleder

Landschaftsarchitekt: Werner Franz, München

Lageplan
Ansicht
Detail