Generalsanierung, Umbau und Erweiterung des ehemaligen denkmalgeschützten Präsidialpalais

Ansicht ehem. Präsidialpalais

Das zuletzt als Sitz des Polizeipräsidium genutzte, denkmalgeschützte Präsidialpalais wurde zum „Haus der Musik“ mit Kinder- und Jugendtheater der Stadt Regensburg umgebaut.

“Das Palais war in den Jahren 1804 bis 1805 auf der Substanz dreier mittelalterlicher Vorgängerbauten durch den Hofarchitekten Emanuel Joseph von Herigoyen für die Französische Gesandtschaft am Immerwährenden Reichstag geplant und errichtet worden. Prägend für das neoklassizistische Gebäude waren, neben der prunkvollen Fassade, die repräsentativen hohen Räume der Beletage im ersten Obergeschoss sowie zahlreiche kleinteilige, untergeordnete Räume im Erd- und zweiten Obergeschoss.”

(aus: Oliver Geerkens / Michael Hermann, in: Das Haus der Musik von der Idee zur Realisierung, Haus der Musik, Regensburg plant & baut, S. 17, Hg. Stadt Regensburg, Februar 2015)

Somit ist das denkmalgeschützte Gebäude im Kern der Altstadt zu einem Ort der Kommunikation, der Dokumentation und der Koordination für das Regensburger Musikleben geworden und dient insbesondere der Musikerziehung und -bildung.

Die Übungsräume der Sing- und Musikschule wurden, wie auch die Verwaltungsräume, der Orchesterprobensaal, der Veranstaltungssaal, der Ausstellungssaal für historische Musikinstrumente, die Musikbibliothek, das Video- und Tonstudio sowie ein Café mit Freisitz in das kleinstrukturierte Bestandsgebäude integriert.

In einer südlich an den Bestand anschließenden Baulücke wurde ein zweigeschossiger Erweiterungsbau errichtet, der den großen Probesaal der Sing-und Musikschule sowie das Kinder- und Jugendtheater, derzeit eines der am modernsten ausgestatteten Theaters in Deutschland, des Stadttheaters Regensburg aufnimmt.

>Zur Baudokumentation der Stadt Regensburg

Musikinstrumentenmuseum
Verwaltung
Treppenaufgang

2012-2015

VOF-Verfahren 2011

Auftraggeberin: Stadt Regensburg vertreten durch Amt für Hochbau, Regensburg

Projektleitung: Katrin Kratzenberg

Mitarbeit: Christine Heß, Robert Jany, Lorena Koch, Giorgi Rijamadze, Carolin Ruckdeschel, Xiaorong Song

Fotografien: Peter Ferstl, Stadtfotograf, Regensburg / Oliver Heinl, Fotograf, Rednitzhembach / Ludwig Karl, Architekt, München

BGF: 4.499,63 m²
BRI:  16.800 m³

Konzertsaal
Treppenaufgang
Lesebereich
Theaterfoyer
Kinder- und Jugendtheater