karlundp, München

Neubau Betriebsgebäude und Sicherheitszentrale
der Berliner Wasserbetriebe in Berlin-Spandau
Wettbewerb 2016, 4. Preis



Aufgabe des Wettbewerbs ist die Generalplanung für den Neubau eines Betriebsgebäudes und einer Sicherheitszentrale für die Berliner Wasserbetriebe auf der Liegenschaft entlang der Motardstraße in Berlin-Spandau. Die zu errichtende NF beträgt ca. 4.100 qm (davon ca. 1.000 qm Garagen und Stellplätze).

Am 05. Dezember 2016 erhielt Karl + Probst vom Preisgericht einen 4. Preis

Städtebau und Architektur
Klare und scharf geschnittene Volumen kennzeichnen das neue Betriebsgebäude.
Ein langgestreckter eingeschossiger Funktionsbau bildet den Sockel des Gebäudes und fasst zusammen mit einem neuen Lagergebäude und Stellplatzflächen für LKWs als zweiter Bauabschnitt einen zentralen Betriebshof. Ein umlaufendes Vordach gewährleistet eine trockene Verbindung bei schlechtem Wetter.

Der Bürobereiche für Mitarbeiter und Kunden definiert als Hochpunkt des gesamten Areals eine signifikante Adresse, aus vielen Blickwinkeln innerhalb wie außerhalb des Betriebsgeländes wahrnehmbar.

Der Haupteingang für Kunden wie Mitarbeiter orientiert sich über einen kleinen Vorplatz nach Süden und erhält ein Wasserbecken als Gegenüber. Der Parkplatz für Mitarbeiter liegt außerhalb des Blickfeldes und wird über Trittstufen im Wasser erreicht.

Das bestehende Betriebsstofflager eignet sich nur bedingt für eine Überbauung. Aus wirtschaftlichen Erwägungen werden deshalb ein Teilabbruch des Kellers und eine Anordnung der erforderlichen Funktionen als Anbau vorgeschlagen.

Vorteile:
• klare konstruktive Trennung von Bestand und Neubau (Wirtschaftlichkeit)
• Minimierung der Erschließungsflächen über ebenerdige Zugänge in die Sicherheitszentrale und LSW-Testfeld sowie einer eingeschossigen Laborerweiterung mit niveaugleicher Anbindung an den Bestand
• einfache Gliederung der Funktionen

Die erhaltenen Flächen des ehemaligen Betriebsstofflagers werden in Lager- und Technikflächen umgebaut. Dazu erfolgt ein Ausbau der offenen Fläche über einen mittigen Erschließungsflur, der einen neuen Zugang von Westen mit einem Lastenaufzug erhält.
Ein gemeinsamer Eingang von Süden erschließt die Sicherheitszentrale und die Räume des LSW-Testfelds, die jeweils eigenständige Funktionseinheiten bilden.
Die Erweiterung des Laborgebäudes erfolgt im Obergeschoß mit einer Verbindungsbrücke zum Bestand.

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