karlundp, München

Neubau Fakultät Technik, Duale Hochschule Baden-Württemberg, Stuttgart
Wettbewerb 2013, 4. Preis



Ziele des Wettbewerbs sind die Bauwerksplanung für den Neubau der Fakultät Technik der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Stuttgart mit einer
Gesamtnutzfläche NF 1-7 von 14.792 m² und das städtebauliche Konzept für den benachbarten Rothmannblock (2. Bauabschnitt) mit einer Bruttogeschossfläche BGFa von ca. 25.000m².

Auszüge aus der Beurteilung durch das Preisgericht:
“Die vorhandene städtebauliche Struktur wird mit zwei großmaßstäblichen, die Blockränder der beiden Baufelder vollständig besetzenden Bauvolumen konsequent weitergeführt. Mit klaren Raumkanten und offenen Höfen fügen sie sich selbstverständlich in das Umfeld ein und erzeugen eindeutig definierte öffentliche Straßenräume.

Durch die schlüssig an den Blockecken situierten Eingänge wird die Hegelstraße als urbaner Raum weiterentwickelt und eine starke Präsenz der DHBW an dieser stark frequentierten städtischen Achse erzeugt.
Mit den jeweils vorgelagerten, etwas knapp bemessenen Vorplätzen ergibt sich eine eindeutige Adressbildung, sowie eine sinnfällige Verbindung beider Bauabschnitte über den öffentlichen Straßenraum der Hegelstraße.”



“Auf eine Differenzierung in der Höhe wird zugunsten ruhiger und klarer Baukörper verzichtet. Mit durchgehend 5 Geschossen wird die entlang der Hegelstraße zulässige Gebäudehöhe geringfügig überschritten. Durch das Abrücken des Baukörpers von der Baugrenze und Baumpflanzungen entlang der Hegelstraße, soll die mächtig erscheinende Höhe kompensiert werden.
Nicht nachvollziehbar ist die Situierung eines zusätzlichen Staffeldachgeschosses mit Büro- und Technikräumen entlang der Rosenbergstraße.

Der einfachen Logik der städtebaulichen Disposition folgt eine klare funktionale Anordnung der Nutzungen im Inneren. Dabei wird das konzeptionelle und räumliche Potential des großzügig dimensionierten Innenhofes konsequent genutzt.”



“Im Erdgeschoss ist der fließende Übergang zwischen Hof und Veranstaltungs- und Foyerbereich, als auch die Durchwegung und Öffnung zum Rothmannblock als besondere Qualität hervorzuheben.”

“ln den Obergeschossen überzeugt die Übersichtlichkeit der ringförmigen Erschließung und die zum Innenhof hin durchlässige Grundrissgestaltung mit einem abwechslungsreichen differenzierten Angebot an Lernorten und Kommunikationsflächen.

Positiv zu bewerten ist auch die direkte vertikale Anbindung an das Foyer über die großzügige offene Treppe, offen bleiben hier die Belange des Brandschutzes. Das geforderte Raumprogramm ist insgesamt sehr gut erfüllt.”

“Das Gebäude weist insgesamt eine klare und flexible Struktur auf.”

“Auf Grundlage eines naheliegenden städtebaulichen Konzeptes reagiert der Entwurf mit großer Angemessenheit auf das Programm und lässt ein freundliches und kommunikatives Haus erwarten.”

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